HERZGESUNDHEIT UND KREISLAUF: INFORMATIONSPORTAL ZU PRÄVENTION UND BEHANDLUNG

Dieses Portal ist ein unabhängiges Informationsangebot rund um Herzgesundheit, Kreislaufprävention und internistische Gesundheitsthemen. Es ist nicht mit einer Apotheke oder einem medizinischen Fachbetrieb verbunden und ersetzt keine ärztliche Beratung.

~35%

der Deutschen leiden an Bluthochdruck

Nr. 1

Herzerkrankungen — häufigste Todesursache in Deutschland

4,5 Mio.

Betroffene mit koronarer Herzkrankheit in Deutschland

60%

der Herzinfarkte durch Prävention vermeidbar (Schätzung)

Herzgesundheit verstehen und aktiv schützen

Das Herz-Kreislauf-System ist eines der komplexesten und lebenswichtigsten Systeme des menschlichen Körpers. Erkrankungen wie koronare Herzkrankheit, Herzinsuffizienz, Bluthochdruck und Herzrhythmusstörungen betreffen Millionen von Menschen in Deutschland — viele davon ohne es zu wissen. Früherkennung, regelmäßige Kontrollen und ein gesunder Lebensstil sind die wirksamsten Mittel zur Prävention.

Dieses Informationsportal bietet unabhängige Inhalte zu kardiologischen Themen: von der Erklärung häufiger Herzerkrankungen über die Bedeutung von Blutdruckkontrolle und Cholesterinmanagement bis hin zu Fragen der medikamentösen Behandlung und der Rolle von Apotheken in der Gesundheitsversorgung.

Wichtige Themen auf diesem Portal

  • Bluthochdruck: Ursachen, Messung, Behandlung
  • Cholesterin und kardiovaskuläres Risiko
  • Herzrhythmusstörungen erkennen
  • Herzinsuffizienz: Symptome und Therapie
  • Medikamente im Überblick: Betablocker, Statine, ACE-Hemmer
  • Prävention durch Sport und Ernährung

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Häufige Fragen zu Herzgesundheit und Kreislauf

Ab welchem Blutdruckwert spricht man von Bluthochdruck?

Von Bluthochdruck (arterielle Hypertonie) spricht man ab einem systolischen Wert von 140 mmHg und/oder einem diastolischen Wert von 90 mmHg, gemessen unter Ruhebedingungen an mindestens zwei verschiedenen Terminen. Werte zwischen 130/80 und 139/89 mmHg gelten als hochnormal und sollten durch Lebensstiländerungen angegangen werden. Wichtig: Ein einmalig erhöhter Blutdruckwert ist noch kein Beweis für Bluthochdruck — Stress, Koffein oder körperliche Anstrengung können kurzfristig zu einem Anstieg führen.

Was ist der Unterschied zwischen LDL- und HDL-Cholesterin?

LDL (Low-Density-Lipoprotein) wird oft als „schlechtes“ Cholesterin bezeichnet, da es sich an Gefäßwänden ablagern und zur Arteriosklerose beitragen kann. HDL (High-Density-Lipoprotein) hingegen transportiert überschüssiges Cholesterin zurück zur Leber und wirkt damit gefäßschützend — daher der Begriff „gutes“ Cholesterin. Für das kardiovaskuläre Risiko ist nicht nur der Gesamtcholesterinspiegel relevant, sondern vor allem das Verhältnis von LDL zu HDL sowie weitere Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Diabetes und Rauchen.

Welche Warnsignale deuten auf einen Herzinfarkt hin?

Die klassischen Warnsignale eines Herzinfarkts sind: starker Brustschmerz oder Druckgefühl in der Brust (oft ausstrahlend in den linken Arm, Kiefer, Rücken oder Bauch), Atemnot, Übelkeit, Schweißausbrüche und Schwindel. Frauen zeigen häufiger atypische Symptome wie Erschöpfung, Übelkeit oder Rückenschmerzen ohne starken Brustschmerz. Bei Verdacht auf einen Herzinfarkt sofort den Notruf 112 anrufen — jede Minute zählt. Den Betroffenen nicht alleine lassen und keine Nahrung oder Getränke geben.

Wie oft sollte man den Blutdruck messen lassen?

Erwachsene ohne bekannten Bluthochdruck sollten ihren Blutdruck mindestens alle zwei Jahre beim Arzt kontrollieren lassen. Bei Werten im hochnormalen Bereich (130–139/85–89 mmHg) empfiehlt sich eine jährliche Kontrolle. Wer bereits an Bluthochdruck leidet oder Risikofaktoren hat (Diabetes, Herzerkrankung, Nierenerkrankung), sollte regelmäßig — oft täglich — selbst messen und die Werte dokumentieren. Für die Selbstmessung zu Hause gelten leicht niedrigere Grenzwerte: ab 135/85 mmHg gilt der Blutdruck als erhöht.

Welchen Einfluss hat die Ernährung auf die Herzgesundheit?

Die Ernährung hat einen erheblichen Einfluss auf das Herzkreislauf-Risiko. Eine mediterrane Ernährung — reich an Gemüse, Hülsenfrüchten, Olivenöl, Fisch und Vollkornprodukten — senkt nachweislich das Herzerkrankungs- und Schlaganfallrisiko. Zu reduzieren sind gesättigte Fettsäuren (Wurst, fetter Käse, Backwaren), Transfette, Salz (erhöht Blutdruck) und Zucker. Omega-3-Fettsäuren aus fettem Fisch (Lachs, Makrele, Hering) schützen die Gefäße. Auch regelmäßige körperliche Aktivität — mindestens 150 Minuten moderate Ausdauerbelastung pro Woche — ist ein zentraler Schutzfaktor.

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